Herzlich Willkommen am Mittellauf der Werra |
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| Hier erfahren Sie alles Wissenswerte rund um den König des Werratals |
| Der Heldrastein ist mit 503 m eine der höchsten Erhebungen des Ringgau-Plateaus. Vom Werratal kommend, bietet der Heldrastein einen majestätischen Anblick und wird deshalb auch als König des Werratals bezeichnet. Die wilde Schönheit des mächtigen Kalksteinfelsens, die üppige Flora und die reichhaltige Tierwelt machen ihn von alters her zum beliebten Ziel unzähliger Wanderer. Auch für Geologen, die sich mit der Bodenbeschaffenheit des Gebietes an der Werra beschäftigen, ist der Heldrastein seither ein lohnendes Exkursionsziel. Direkt hinter einem Schutzzaun auf dem Heldrasteinplateau fällt die Felswand schwindelerregend bis zu 62 m auf einer Breite von ca. 2 km fast senkrecht ab, begrenzt durch Hüneburg und Dreiherrenstein. Von ihrem Fuße aus erstrecken sich bewaldete, wellenförmige, sich allmählich verflachende Berge bis hinab zur Werra, die 330 m tief unter dem Betrachter fließt. 40 Jahre lang war der Berg für Wander- und Naturfreunde unerreichbar, denn er lag mitten im Sperrgebiet an der deutsch-deutschen Grenze und wurde von der Staatssicherheit der DDR für Abhörzwecke genutzt. Inzwischen ist das Terrain wieder für jedermann erreichbar, und die nachrichtendienstlichen Anlagen wurden abgerissen. Statt dessen thront nun auf dem Heldrastein ein 30 m hoher Aussichtsturm, der durch die couragierte Arbeit der IG Heldrastein entstanden ist und jedem Wanderer einen noch besseren Rundblick ins Werratal ermöglicht. Im Süden liegen die Berge des Thüringer Waldes mit der Wartburg und dem Inselsberg sowie die Hörselberge. In weiter Ferne sind der Ettersberg und die Kaliberge bei Heringen, Merkers und Philippstal zu sehen. Am Horizont ist die Rhön zu erkennen. In südwestlicher Richtung kann man die Tä ler und das Hochplateau des Ringgaus mit dem Altefeld und die Dächer der Graburggemeinde Weißenborn ausmachen. Schweift nun der Blick im Uhrzeigersinn weiter, so ist der Schlierbachswald zu erkennen und davor die Dörfer Großburschla und Völkershausen. Begrenzt wird die Aussicht durch die Leuchtberge bei Eschwege und den gewaltigen Meißner am Horizont. In der Ferne sieht man die Gobert mit Neuerode. Die Stadt Wanfried liegt etwas versteckt unter der Plesse mit Keudelskuppe und dem im Hintergrund gelegenen Hülfensberg. Eingebettet zwischen Muhlienberg und Werra befindet sich Altenburschla. Vom Bahnhof Großburschla her schweift der Blick auf das am Fuße des Heldrasteins liegende Dorf Heldra. In der Ferne ist der Eichsfelder Dom, die Kirche in Effelder, zu erblicken - und bei guter Fernsicht auch die Harzberge mit dem Brocken. Dem Lauf der Werra flußaufwärts folgend, kann man Treffurt und die Ritterburg Normannstein sehen. Neugierig geworden? Dann lernen Sie doch den König des Werratals einfach kennen. Aber Vorsicht, der Heldrastein macht süchtig! Wer einmal den König des Werratals erwandert und diese Aussicht genossen hat, der wird immer wieder kommen. |