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Schnellmannshausen
Blick auf Schnellmannshausen
Am Fuße des Hel­dra­steins liegt das zur Stadt Tref­furt ge­hö­ren­de Straßen­dorf Schnell­manns­hau­sen, das 874 als "Snel­mun­tes­hu­sa" erst­mals ur­kund­lich er­wähnt wur­de. 1097 Ein­woh­ner zählt der Ort in­klu­si­ve der Orts­tei­le Vol­te­ro­da, Hat­ten­ge­hau und Schrap­fen­dorf.
Se­hens­wert ist in Schnell­manns­hau­sen vor al­lem die go­ti­sche An­la­ge der Kir­che mit dem aus dem 11. Jahr­hun­dert stam­men­den Kirch­turm. NagelsteinAn der Kirch­hof­mau­er be­fin­det sich der Na­gel­stein. Wer frü­her bei klei­nen Ver­ge­hen ei­nen Na­gel in den Stein schla­gen konn­te, blieb straf­frei. In un­mit­tel­ba­rer Nä­he läßt sich am ehe­ma­li­gen Dorf­an­ger ei­ne Pran­ger­säu­le be­sich­ti­gen.
In der Orts­mit­te steht ein Grenz­stein, der das Dorf zwi­schen dem Kö­nig­reich Preußen und dem Groß­her­zog­tum Sach­sen-Wei­mar-Ei­se­nach teil­te.
Bis 1946 ver­lief die Lan­des­gren­ze di­rekt durch einen Back­ofen hin­durch!
Das kul­tu­rel­le Le­ben ist ge­prägt durch die Pfle­ge der Kirch­weih­tra­di­ti­on, das Wir­ken der Hel­dra­stein­mu­si­kan­ten so­wie die Ak­ti­vi­tä­ten des Kar­ne­val­ver­eins.
 
Falken
Blick auf Falken
Der Ort Fal­ken hat ei­ne be­weg­te Ge­schich­te. 1104 weih­te der Main­zer Bi­schof ei­ne Klo­ster­ka­pel­le. Das Klo­ster wur­de spä­ter Stift. Im Jahr 1417 war Fal­ken völ­lig zer­stört, als die Mühl­häu­ser Bür­ger­wehr ge­gen Prob­stei­zel­la zog. KirchportalDer Wie­der­auf­bau der Kir­che er­folg­te be­reits im Jahr 1500. Ein 1863 aus­ge­bro­che­ner Groß­brand zer­stör­te 50 Häu­ser. Nach dem Zwei­ten Welt­krieg ge­hör­te Fal­ken zum Sperr­ge­biet.
Fal­ken ist heu­te we­gen sei­ner Se­hens­wür­dig­kei­ten zu ei­nem be­lieb­ten Ziel für Tou­ri­sten, Was­ser­wan­de­rer und Rad­fah­rer ge­wor­den. Der Wer­ra­tal-Rad- und Wan­der­weg führt di­rekt an der Bau­ern­kan­zel vor­bei, wo Mar­tin Lut­her 1525 die Bau­ern zum Auf­stand ge­gen die Obrig­keit auf­rief.
Se­hens­wert ist auch die ba­rocke Aus­ge­stal­tung der ehe­ma­li­gen Klo­ster­kir­che. Im Turm des Gol­de­nen Stifts ist das Hei­mat­mu­se­um un­ter­ge­bracht. Das Ge­biet um die Fal­ke­ner Klip­pen ist we­gen sei­ner sel­te­nen Tier- und Pflan­zen­welt zum To­tal­re­ser­vat er­klärt wor­den.
 
Creuzburg
Das 12 km von Ei­se­nach ent­fernt lie­gen­de Creuz­burg ist ei­ne der äl­te­sten thü­rin­gi­schen Städ­te und er­hielt im Jahr 1213 von Land­graf Her­mann die Stadt­rechte. Se­hens­wert sind die Stadt­mau­er, die mit­tel­al­ter­li­che Burg und die äl­te­ste aus Stein ge­bau­te Wer­ra­brücke. Außer­dem zeu­gen das im Burg­hof be­find­li­che Holz­kreuz aus der Zeit von Bo­ni­fa­ti­us und die Li­bo­ri­us-Ka­pel­le von der wech­sel­haf­ten Ge­schich­te der Stadt.
 
Scherbda
Der Ort liegt 5 km von Creuz­burg ent­fernt auf ei­ner Hoch­ebe­ne. Loh­nens­wert ist die Be­sich­ti­gung der aus dem 15. Jahr­hun­dert stam­men­den Kir­che mit in­te­res­san­ter In­nen­ma­le­rei und ei­nem Ton­nen­ge­wöl­be.
 
Treffurt
Kirschblüte bei Treffurt
Die im Wer­ra­tal ein­ge­bet­te­te Stadt wird von der Burg Nor­mann­stein und dem Hel­dra­stein über­ragt. Der Ur­sprung von Tref­furt be­fin­det sich an ei­nem Berg­hang, wo die Nor­mann­stein­quel­le ent­springt.
Tref­furt wur­de erst­mals im Jah­re 1104 ur­kund­lich er­wähnt. Die Be­deu­tung des Na­mens ist in den 3 Fur­ten zu su­chen, die hier einst durch die Wer­ra ge­führt ha­ben sol­len. Im frü­hen Mit­tel­al­ter wur­de die Fe­ste Nor­mann­stein zur Über­wa­chung der Fur­ten er­rich­tet. Im 13. Jahr­hun­dert ließen die Nor­mann­stei­ner ei­ne Mau­er mit Tür­men und To­ren um die Acker­bür­ger­sied­lung bau­en und schlos­sen die Burg in die Be­fe­sti­gungs­an­la­ge mit ein. Noch heu­te sind Tei­le der Wehr­an­la­ge er­hal­ten. Tref­furt er­hielt im 15. Jahr­hun­dert das Markt­recht.
Im Jahr 1333 be­feh­de­ten sich die Tref­fur­ter Rit­ter mit ih­rer rit­ter­li­chen Ver­wandt­schaft aus Span­gen­berg in Hes­sen. Da­mals ent­schie­den die drei an­gren­zen­den Für­sten­tü­mer ei­ne Be­frie­dung durch Auf­tei­lung. Fort­an wur­de die Stadt zu je ei­nem Drit­tel von Kur­sach­sen, Kur­hes­sen und vom Kur­für­sten­tum Mainz ver­wal­tet. Das hat­te zur Fol­ge, daß die 2000 Ein­woh­ner zäh­len­de Stadt 3 Für­sten­äm­ter und 3 Bür­ger­mei­ster hat­te.
Die fürst­li­chen Amts­leu­te re­si­dier­ten an­fangs in den drei Tür­men des Nor­mann­steins und zo­gen im 16. Jahr­hun­dert in den neu­er­rich­te­ten Säch­si­schen Hof, Hes­si­schen Hof bzw. dem Main­zer Hof am Fuß des Burg­ber­ges.
Wäh­rend des Dreißig­jäh­ri­gen Krie­ges war Tref­furt von 1806 bis 1815 Haupt­stadt ei­nes Kan­tons im Kö­nig­reich West­fa­len mit dem Kö­nigs­sitz in Kas­sel. Da­nach wur­de die Stadt preußisch und ge­hör­te zum Re­gie­rungs­be­zirk Er­furt.
Haupt­er­werbs­zweig der Bür­ger im 19. und An­fang des 20. Jahr­hun­derts war die Zi­gar­ren­in­du­strie. Be­deu­ten­den Auf­schwung er­fuhr die Stadt durch den Bau der Ei­sen­bahn, de­ren Li­ni­en nach Esch­we­ge, Ei­se­nach und Mühl­hau­sen führ­ten.
Nach dem 2. Welt­krieg war Tref­furt Grenz­stadt, und jeg­li­cher Zug­ver­kehr wur­de ein­ge­stellt. Es sie­del­ten sich neue In­du­strie­zwei­ge an.
Das Rathaus von TreffurtZu den präch­tig­sten Bau­wer­ken in Tref­furt zählt die Bo­ni­fa­ti­us­kir­che, die im frü­hen Mit­tel­al­ter er­baut wur­de, das Re­nais­san­ce-Rat­haus so­wie das ehe­ma­li­ge Ge­fäng­nis, der Fal­ken­stein. Fachwerkhäuser in TreffurtAußerdem se­hens­wert sind die al­te Pfar­rei, das Ohr­fei­gen­haus und noch wei­te­re präch­ti­ge Fach­werk­häu­ser.
Das Wap­pen des Rat­hau­ses kün­det noch heu­te von der fast 500-jäh­ri­gen Drei­er­herr­schaft, denn es be­in­hal­tet das Main­zer Rad, die säch­si­schen Schwer­ter und den hes­si­schen Lö­wen.
Noch mehr Informationen finden Sie auf den Webseiten www.treffurt.net und www.treffurt.de
 
 
Großburschla
Blick auf Großburschla
Der im äußer­sten Nord­we­sten des Wart­burg­krei­ses ge­le­ge­ne Stadt­teil von Tref­furt zählt 1350 Ein­woh­ner.
Groß­bursch­la ist ei­ne der äl­te­sten Sied­lun­gen am Mit­tel­lauf der Wer­ra. Die er­ste ur­kund­li­che Er­wäh­nung da­tiert aus dem Jahr 860. Der Abt We­rin­har von Ful­da be­gann im Jahr 969 mit dem Bau ei­nes Klo­sters und ei­ner pracht­vol­len Stifts­kir­che, die aber be­reits 1008 durch ei­ne Feu­ers­brunst ver­nich­tet wur­de. Die heu­ti­ge Kir­che blieb als Ne­ben­schiff er­hal­ten.
In­te­res­san­te Rück­blicke auf Groß­bursch­las Ver­gan­gen­heit fin­det man in dem vom Hei­mat­ver­ein ein­ge­rich­te­ten Mu­se­um im ehe­ma­li­gen Stifts­ge­bäu­de.
Försterhäuschen und HeldrasteinteichAm Fuße des Hel­dra­steins wur­de mit dem För­ster­häus­chen und dem Hel­dra­stein­teich ei­ne idyl­li­sche Frei­zeit­an­la­ge ge­schaf­fen.
 
Ifta
Das Dörf­chen im Wart­burg­land wur­de erst­mals im Jah­re 1260 un­ter dem Na­men "Yfi­de" ur­kund­lich er­wähnt und liegt 17 km nord­west­lich von Ei­se­nach an der Straße der Lan­gen Hes­sen.
Die im Jahr 1714 neu er­rich­te­te Kir­che mit dem aus dem Mit­tel­al­ter stam­men­den Kirch­turm zeigt in ih­rem In­nen­raum ei­ni­ge Se­hens­wür­dig­kei­ten: ei­ne wun­der­schö­ne Ba­rock­ma­le­rei, ei­ne Kan­zel mit se­hens­wer­ter Ein­le­ge­ar­beit, den zehn­ecki­gen Tauf­stein aus dem Jahr 1519 so­wie die 1724 ge­bau­te Ba­rock­or­gel.
Die Wirt­schaft von Ifta war vor 1945 ge­prägt von Hand­werks­be­trie­ben und Zi­gar­ren­fa­bri­ken.
An die am 18.09.1989 ge­fal­le­ne Gren­ze er­in­nert ein Baum­kreuz und ein 300 Me­ter lan­ges Stück Grenz­zaun.
 
Wolfmannsgehau
Der nörd­lich von If­ta ge­le­ge­ne Ort war ehe­mals eine Wald­ar­bei­ter­sied­lung und ge­hört seit 1957 zu If­ta. Die En­dung des Na­mens ge­hau deu­tet auf die 3. Siedl­lungs­pe­ri­ode ab dem 8. Jahr­hun­dert hin.
 
Wendehausen
Wen­de­hau­sen war im 16. Jahr­hun­dert Main­zi­sches Mann­le­hen.
Als Tref­furt und die um­lie­gen­den Dör­fer lut­he­risch wur­den, blieb ein­zig Wen­de­hau­sen ka­tho­lisch. Die Be­völ­ke­rung des Or­tes üb­te im 18. Jahr­hun­dert über­wie­gend das Ge­wer­be der Lei­ne­we­be­rei, Woll­we­be­rei und Woll­spin­ne­rei aus.
Von 1949 bis 1989 ge­hör­te Wen­de­hau­sen zum Sperr­ge­biet.
 
Weißenborn
Der 1301 Ein­woh­ner zäh­len­de Ort wur­de 1365 erst­mals ur­kund­lich er­wähnt und be­steht aus zwei Orts­tei­len.
Weißen­born war von den Dör­fern des Wer­ra-Meiß­ner-Krei­ses bei Kriegs­en­de im Jahr 1945 am stärk­sten zer­stört. Heu­te sind al­le Schä­den be­sei­tigt.
Durch um­fas­sen­de Bau­maß­nah­men ist Weißen­born heu­te ei­ne auf­stre­ben­de Ge­mein­de, die sich er­folg­reich um die För­de­rung des Frem­den­ver­kehrs be­müht und sich staat­lich an­er­kann­ter Er­ho­lungs­ort nen­nen darf.
 
Rambach
Erst­mals 1360 ur­kund­lich er­wähnt, liegt Ram­bach am Aus­gang des Kö­ni­gen­tals und wird vom Drei­her­ren­stein (478 m ü NN) über­ragt.
Ram­bach ist mehr­fach er­folg­rei­cher Teil­neh­mer des Wett­be­werbs Un­ser Dorf soll schö­ner wer­den.
 
Röhrda
Röhrda war ei­ner der er­sten Sied­lungs­grün­dun­gen im Ring­gau, die auf­grund ih­rer ex­po­nier­ten La­ge über der Tal­soh­le und zwei­er Quel­len be­gün­stigt wur­de. Es läßt sich nicht mehr ge­nau re­kon­stru­ier­en, wann Röhr­da ge­grün­det wurde, je­doch war die erst­ma­li­ge Nen­nung im Jah­re 1089 in ei­ner Grün­dungs­ur­kun­de des Klo­sters Lip­polds­berg. Die­se stell­te sich aber spä­ter als Fäl­schung her­aus, denn zu je­ner Zeit exi­stier­ten be­reits zwei Kir­chen ne­ben­ein­an­der, von de­nen heu­te nur noch ei­ne er­hal­ten ist - die Pfarr­kir­che Peter und Paul, die cha­rak­te­ri­stisch für den ge­sam­ten Ort das mar­kan­te Fach­werk re­prä­sen­tiert.
Röhr­da liegt auf­grund der vor­han­de­nen Quel­len nicht auf der Son­nen­sei­te des Ne­tra­ta­les. Die­se Quel­len, die in die Ne­tra mün­den, sind so en­er­gie­reich, daß an ih­rem Lauf in der Ver­gan­gen­heit sechs Müh­len be­trie­ben wur­den. Röhr­da wur­de aber auch auf­grund ei­ner wei­te­ren Schlag­müh­le an der Ne­tra und an der Land­wehr als Müh­len­ort im Kreis­ge­biet be­kannt. Heute er­in­nert nur noch ein Ge­denk­brun­nen an den der­einst er­folg­rei­chen Müh­len­be­trieb.
Mehr In­for­ma­ti­on­en zur länd­li­chen Kul­tur bie­tet der Heimatverein Röhrda.
Lüderbach
Lü­der­bach wur­de 1195 erst­mals ur­kund­lich er­wähnt und ist die ein­zi­ge lu­the­ri­sche Ge­mein­de im Wer­ra-Meiß­ner-Kreis.
In der Kir­che be­fin­det sich ein drei­flü­ge­li­ger Schnitz­al­tar ei­nes un­be­kann­ten Mei­sters aus dem 16. Jahr­hun­dert. Wei­ter­hin se­hens­wert ist das ehe­ma­li­ge Schloß de­rer von Ca­pel­lan.
 
Wanfried
Blick auf Wanfried
Die Stadt Wan­fried hat ca. 5000 Ein­woh­ner und wur­de im Jahr 860 erst­mals ur­kund­lich er­wähnt. Seit 1306 ge­hört Wan­fried zu Hes­sen, war vor­her thü­rin­gisch.
Tor eines KaufmannshausesIm aus­ge­hen­den Mit­tel­al­ter er­rang Wan­fried großen Wohl­stand durch den End­punkt der Wer­ra­schif­fahrt und durch die zen­tra­le La­ge an der Straße zur da­ma­li­gen Reichs­stadt Mühl­hau­sen. Die Schlagd in WanfriedAus die­ser Zeit stam­men die La­ger­häu­ser an der Schlagd.
Wan­fried er­hielt 1608 das Stadt­recht.
Se­hens­wert sind die schmucken Fach­werk­häu­ser. Vor al­lem das Rat­haus, das Ho­tel Zum Wan­frie­der Hof so­wie der Hof der Al­ten Post. Das ehe­ma­li­ge Schloß ist heu­te Guts­haus des Herrn von Schar­fen­berg.
Keudelsches SchloßWan­fried be­sitzt ein in­te­res­san­tes Hei­mat­mu­se­um mit Grenz­mu­se­um, das im Keu­del­schen Schloß un­ter­ge­bracht ist.
Der an­er­kann­te Luft­kur­ort ver­fügt über ei­nen Berg­park mit Mi­ni­golf­an­la­ge, Was­ser­tret­stel­le und wei­te­re at­trak­ti­ve Frei­zeit­an­ge­bo­te, wie z. B. Reit­hal­le und Reit­platz, Schwimm­bad, Sau­na so­wie den 505 m ho­hen "Haus­berg" Ples­se mit Aus­sichts­turm.
 
Altenburschla
Dorfanger in Altenburschla
Der staat­lich an­er­kann­te Er­ho­lungs­ort wur­de erst­mals 860 ur­kund­lich er­wähnt.
Cha­rak­te­ri­stisch für das Dorf­bild sind Fach­werk­häu­ser mit wie­der­ent­deck­ter Bau­ern­ma­le­rei. Se­hens­wert sind: das Haus der Pro­phe­ten mit Ge­dächt­nis­ta­fel so­wie der aus dem Jahr 1688 stam­men­de Dorf­an­ger mit al­ter Thing- und Ge­richts­stät­te.
Seit ei­ni­gen Jah­ren setzt Al­ten­bursch­la ver­stärkt auf Tou­ris­mus. So wur­de bei­spiels­wei­se für Cam­ping­freun­de ein Cam­ping­platz mit Boots­an­le­ge­stel­le an der Wer­ra ge­schaf­fen.
 
Heldra
Blick auf Heldra
Am Fuße des Hel­dra­steins liegt das 874 erst­mals ur­kund­lich er­wähn­te Dorf, das an drei Sei­ten von thü­rin­gi­schem Ge­biet dicht um­schlos­sen ist.
In Hel­dra be­fin­den sich die Stamm­häu­ser der Vor­fah­ren von Au­gust Herr­mann Francke und von Ge­ne­ral Fried­rich Wil­helm von Steu­ben.
Der aus dem Jahr 1274 stam­men­de Turm der Dorf­kir­che ge­hör­te ehe­mals zur Hel­ler­burg. Se­hens­wert ist außer­dem das Hei­mat­mu­se­um, das über die in die­ser Re­gi­on aus­ge­üb­ten Hand­werks­be­ru­fe in­for­miert.
StorchennestSeit ei­ni­gen Jah­ren brü­ten in Hel­dra wie­der Störche, wes­halb der Ort in­zwi­schen als nord­hes­si­sches Stor­chen­dorf be­kannt ist.
Strohbärenumzug am AschermittwochEi­ne wei­te­re At­trak­ti­on ist die all­jähr­lich am Ascher­mitt­woch statt­fin­den­de Stroh­bä­ren­kirmes: Mit lau­ter "Kat­zen­mu­sik" trei­ben jun­ge Leu­te Stroh­bä­ren an Ket­ten durch das Dorf, um da­mit den Win­ter aus­zu­trei­ben.
 
Völkershausen
Der an Fach­werk­bau­ten rei­che Ort wur­de um 875 ge­grün­det und be­fin­det sich am Ein­gang des Schlier­bach­tals. Das ehe­ma­li­ge Schloß stammt aus dem Jahr 1728.
Die evan­ge­li­sche Kir­che be­fin­det sich im weit­räu­mi­gen Guts­kom­plex des Gu­tes Ma­ri­en­hof.